Bewerbung: 26.03.2021
Zielgruppe: professionelle KünstlerInnen mit Wohnsitz in Deutschland
Ort: Heidelberg

Beschreibung

Die Ausstellung Was bleibt will Werke präsentieren, die sich mit der Vielfalt jüdischen Lebens und Wirkens in Deutschland auseinandersetzen und so sichtbar machen, dass jüdische Menschen ein integraler Bestandteil der Bevölkerung hierzulande sind und waren. Denn im Lauf der Geschichte haben Juden in Deutschland nachhaltig gewirkt, und zwar auf allen denkbaren gesellschaftlichen Ebenen, u.a. als Künstler*innen, Kunstförder*innen, Wissenschaftler*innen und Forscher*innen. Und sie waren als Bürgerinnen und Bürger in zahlreichen deutschen Kommunen präsent, haben dort Straßenzüge und ganze Viertel geprägt, ihre Synagogen waren Teil des religiösen Lebens. Heute geht es darum, sichtbar zu machen, was von diesem Wirken bis in die Gegenwart geblieben ist.

Hintergrund: Im Jahr 321 n.Chr. ordnete der römische Kaiser Konstantin der Große für Köln an, die Stadt habe künftig auch Juden in den Stadtrat aufzunehmen. Im letzten Jahr hat sich in Köln ein Verein gegründet mit der Intention, im Jahr 2021 zahlreiche kulturelle Events zu generieren unter dem Aspekt „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Die Schirmherrschaft hat der Bundespräsident Frank Johannes Steinmeier übernommen.

Technische und andere Vorgaben sowie Format: Zugelassen sind alle zeichnerischen Techniken sowie Fotografien (nur auf Papier) ausschließlich im Format A 4, da ein großer Rücklauf erwartet wird und mindestens 300 Werke Platz finden sollten. Da die Werke mit einem Magnetsystem präsentiert werden, dürfen keine Pappen als Untergrund verwendet werden, da sie zu schwer für das System sind. Die Arbeiten können gerne auch skizzenhaft sein. In die Darstellung sollen entsprechende inhaltliche Angaben integriert werden über die dargestellten Persönlichkeiten oder Orte.

Inhaltliche Aspekte: Dargestellt werden können jüdische Persönlichkeiten der Geschichte oder Gegenwart, aber auch Örtlichkeiten wie entsprechende Straßenzüge, Viertel, Denkmale, Synagogen etc. Auf der Homepage des Heidelberger Forum für Kunst (www.heidelberger-forum-fuer-kunst.de) ist eine Übersicht zusammengestellt zu jüdischen Persönlichkeiten aus unserer Geschichte, versehen mit Anmerkungen. Darüber hinaus lassen sich auch im Internet entsprechende Informationen finden.

Weitere Details:

  • Teilnahmeberechtigt: professionellen Künstler*innen, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben.
  • Einsendeschluss:  bis spätestens 26. März, postalisch.
  • Bewerbung: Bitte postalisch; auf der Rückseite der Werke bitte Name, Anschrift, Telefon und Mailadresse des/der Urheber*in angeben für etwaige Rückfragen. Beizulegen ist eine Kurzbiografie, auf der Rückseite muss der Versicherungswert angegeben werden.
  • Anzahl der Beiträge: Jede*r Teilnehmer*in kann bis zu 3 Blätter einreichen.
  • Ausstellung: Vorgesehen ist, die Ausstellung am 29. Mai zu eröffnen, Laufzeit bis 8. August. Ob diese Terminierung so eingehalten werden kann, hängt von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab.
  • Ausstellungsort: Heidelberger Forum für Kunst, täglich außer montags geöffnet von 14 bis 18 Uhr, jährliches Besucher*innenaufkommen: über 15.000 Personen.
  • Ausstellungsvergütung: Vorgesehen ist eine Ausstellungsvergütung in Höhe von 20,- Euro. Ob dies allerdings möglich sein wird, hängt von der Höhe des erwarteten Zuschusses für die Realisierung des Projektes ab.
  • Publikation / Öffentlichkeit: Vorgesehen ist die Herstellung einer Publikation mit einer breit gefassten Auswahl eingegangener Beiträge. Außerdem wird von der Ausstellung ein Video-Film hergestellt, sowie ein Teaser-Film, der ins Netz gestellt werden soll.
  • Begleitprogramm: Im Begleitprogramm sind zwei Vorträge vorgesehen sowie zwei Führungen.
  • Ausschreibung: www.heidelberger-forum-fuer-kunst.de
Bewerbung

Bewirb dich mit den passenden Unterlagen bitte direkt postalisch beim Auslober; Bitte Rückporto beilegen, Einsendungen per Mail werden nicht berücksichtigt:

Heidelberger Forum für Kunst | Heiliggeiststraße 21 |69117 Heidelberg

„Was bleibt“ – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
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